Alle Artikel in: Postkarten

Übersicht aller Reiseberichte als Postkartenservice – schön übersichtlich für euch nach Datum sortiert.

Wat Rakhang Ayutthaya

Ayutthaya – Geschichte Hautnah

Ich bleibe am Kopf der liegenden Statue stehen und beginne diese mit gleichmäßigen und großzügigen Schritten abzugehen. „Eins, zwei, drei…“ Ich zähle leise im Kopf, während die Mittagssonne meinen Scheitel versengt. Der Stein der Statue ist fleckig und schnell vergesse ich die Zahlen, als ich mich in den Details verliere. Vierzig Meter lang und acht Meter hoch präsentiert sich der ruhende Buddha in einer entspannten Pose. Seine Lippen sind zu einem leichten Lächeln geschwungen, während er mit geschlossenen Augen auf seiner Hand und vier Lotusblüten ruht. Um ihn herum blühen die Kirschbäume und versprühen einen betörenden Geruch in der antiken Großstadt Ayutthaya. sharing is caring

Ayutthaya Ruins Happy Travel Souls

Thailand – Eine Reise durch das Land des Lächelns

Endlich war ich da. Die Mittagssonne brennt auf das kunstvolle Lamellendach des Suvarnabhumi-Airports, während die Fluggäste vom Gate zur Gepäckausgabe gehen, vorbei an Gebetsräumen für die muslimischen Reisegäste, kunstvollen Ausstellungsarealen und bunten Anzeigetafeln. Es ist ein langwierige Reise von Perth, Australien, nach Bangkok, Thailand, gewesen mit einem mehrstündigen Stopover in Singapur und ich sehne mich nach einer entspannenden Dusche. sharing is caring

Buzludzha UFO in Bulgarien

Der Fluch des verlassenen Buzludzha Monuments

Trotz der Kälte lasse ich die Kaputze von meinen Haaren gleiten und lege den Kopf in den Nacken. Ich starre gegen die Nebelwand, in der sich die Turmspitze des Buzludzha Monuments verliert und kriege vor Staunen den Mund nicht mehr zu. Die Atemwolke wabert vor meinen Augen, während ich langsam einen Schritt vor den anderen setze, vorsichtig, denn die Stufen sind vereist. Vor mir, auf der Spitze des Chadschi Dimitar, liegt ein Raumschiff. sharing is caring

Chefchaouen, the blue city of morocco.

Der Zauber der blauen Stadt Chefchaouen

Ich begrüße im Vorbeigehen den Concièrge des kleinen Hotels mit einem „Salam Alaikum“ und trete hinaus ins Blaue. Die März-Luft ist angenehm kühl und ich höre die Vögel fröhlich zwitschern. Ich schaue auf die Uhr. Gleich ist es 6:00 Uhr morgens und in den umliegenden Häusern regt sich nichts, alles ist friedlich und still. Ich atme glücklich ein und aus und realisiere: Die blaue Stadt gehört die nächste Zeit nur mir, bevor die ersten Händler die Türläden aufsperren und die Gläubigen aus der zentral gelegenen Moschee von ihrem Morgengebet zurückkehrten. Ich lächle, nahm die Kamera aus meinem Rucksack und verschwinde in den Gassen Chefchaouens. sharing is caring

Buzludzha Monument | Bulgaria | ARR ©FK

Eine Reise zum Buzludzha – UFO

Es ist Dezember und unglaublich kalt. Die Straßen, die zum Buzludzha-Gipfel im Balkangebirge führen, sind aufgrunddessen vereist und kaum passierbar. „Oh verdammt,“ presst Andy, unser Fahrer, neben mir zwischen zusammengepressten Zähnen hervor, dann spüre ich es auch. Die Reifen haben ihren Grip verloren und der in die Jahre gekommene Van beginnt unkontrolliert über die vereiste Straße zu schlittern. Er dreht sich seitlich und rutscht auf die ungeschützte Kurve zu, hinter der sich die alten, stockwerkhohen Tannen emporstrecken. sharing is caring

Panorama of Balos Beach by © Happy Travel Souls

Balos, die Surreale Traumwelt am Rande Kretas

Da bin ich. Fühle den leichten Wind im Haar, rieche das Salzwasser und betrachte die untergehende Sonne am Horizont. Doch bis auf das Rauschen des Meeres ist nichts zu hören. Während sich meine Augen erst noch an eine Explosion verschiedenster Farben gewöhnen müssen, ruht die Kamera zunächst reglos in meiner Hand. Ich traue mich kaum, die Stille durch das Klicken des Auslösers zu durchbrechen und muss den Anblick, der sich mir bietet, erst einmal sacken lassen. Das blaue Paradies von Balos ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Dennoch ist der Strand im Naturreservat an jenem Novembertag wie leer gefegt und still. „Klick.“ sharing is caring

Mávros Mólos Beach Kissamos

Ein Tag in Kissamos

Folgt ihr aus Rethymno kommend der Nationalroad bis zu ihrem Ende erreicht ihr die Kleinstadt Kissamos (auch „Kastelli“). Es ist das Zentrum des in der Region besonders intensiv betriebenen Wein- und Olivenanbaus. Die Stadt liegt am nordwestlichen Zipfel Kretas und bietet sich als Startpunkt für einen Roadtrip entlang der Westküste Kretas an. Was sie sonst noch zu bieten hat und welche Plätze ihr euch anschauen könnt, erzähl ich euch jetzt! sharing is caring

Panorama of Ocean Road in Western Crete by © Happy Travel Souls

Zwischen Mittelmeer-Pinien und Olivenplantagen in West-Kreta

Wer Kreta in seiner Ursprünglichkeit erleben möchte, konzentriert den Hauptanteil seiner Reisezeit am besten auf den Westen der Insel. Kurbelt die Fenster runter und genießt bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 50 km/h auf der sich eng um Berge windenden Küstenstraße den Duft von Oliven und den Geschmack der süßsauren Orangen, die in den kleinen Ortschaften und teilweise am Straßenrand zu erwerben sind. Daneben wird der Anblick der schroffen Felsküsten und des türkisfarbenen Wassers, der versteckten Strände und den majestätischen Gebirgszügen das ein oder andere Mal zum Anhalten zwingen. Vom Ausgangspunkt Kissamos bis runter nach Elafonisi – Ein Tagesroadtrip. sharing is caring