Asien, Postkarten, Thailand
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Thailand – Eine Reise durch das Land des Lächelns

Ayutthaya Ruins Happy Travel Souls

Endlich war ich da. Die Mittagssonne brennt auf das kunstvolle Lamellendach des Suvarnabhumi-Airports, während die Fluggäste vom Gate zur Gepäckausgabe gehen, vorbei an Gebetsräumen für die muslimischen Reisegäste, kunstvollen Ausstellungsarealen und bunten Anzeigetafeln. Es ist ein langwierige Reise von Perth, Australien, nach Bangkok, Thailand, gewesen mit einem mehrstündigen Stopover in Singapur und ich sehne mich nach einer entspannenden Dusche.

Mit dem Moment, in dem ich aus dem Securitybereich des Flughafens trete, kommen sogennante „Touts“ auf mich zu, die mir Fahrten ins Zentrum der Stadt anbieten. Ich ignoriere diese Angebote wohlwissend und bahne mir den Weg zum Taxistand, der sich im ersten Stock von Gate 4 befindet. Ich zeige der Herren am „Public Taxi“ Schalter die Adresse meines Hostels im Viertel Silom und einer von ihnen händigt mir zwei kleine weiße Zettel aus. Den mit den Richtungsanweisungen gebe ich meinem Fahrer. Der zweite Zettel enthält Informationen zu Verhaltensregeln und sollte aufbewahrt werden für den unüblichen Fall eines Problems. Mit rund 450 Baht, also umgerechnet knapp 11,50 € zum damaligen Wechselkurses, war die halbstündige Fahrt etwas zu hoch angesetzt.

Was ihr auf der Taxifahrt vom Suvarnabhumi-Flughafen in das Stadtzentrum beachten solltet

Wenn ihr in das Taxi einsteigt, achtet darauf, dass das Taxameter 35 Baht anzeigt. Zur Mittagszeit und generell zu Stoßzeiten ist es zu empfehlen, den Express-Highway zu nutzen, der über den Bundesstraßen hinwegfährt. Dieser kostet euch an Mautabgaben ca. 75 Baht extra (damals knapp 2 Euro). Am Hostel oder Hotel angekommen zahlt ihr dann den Fahrpreis, die Mautabgaben (oftmals legt der Fahrer sie aus) und 50 Baht Aufschlag der Flughafengebühr. Die Komplettpreise dieser 30 bis 45-minütigen Fahrten ins Stadtzentrum liegen zwischen 250 – 400 Baht, je nach Entfernung und Verkehrsaufkommen. Trinkgeld ist eher unüblich, aber natürlich nicht verboten 😉

Flug nach Thailand | HappyTravelSouls

Flug nach Thailand | HappyTravelSouls

Es ist warm, gar drückend heiß, als ich aus dem Taxi aussteige. Vor mir liegt die moderne Glasfassade des Lub*d Silom Hostels, meine ruhige Oase im hektischen Bangkok. Nachfolgend mein einmonatiges Thailandabenteuer im Schnelldurchlauf.

Bangkok – Die Stadt der Engel

Wer günstig nach Südostasien reisen möchte, bucht am Besten einen Flug nach Bangkok, der pulsierenden Metropole am Chao Phraya Fluss. Die hohe Luftfeuchtigkeit, die Hitze, der unbeschreibliche Lärm, die Dichte an Menschen, aber auch die aufregenden Gerüche der street food stalls werden euch umhauen. Immer bedenken: COOK it, BOIL it, PEEL it – or forget it! 😉 Besucht den Wat Arun Temple, den Grand Palace mit dem Wat Phra Kaeo und den Wat Pho, zum Beispiel per TukTuk. Macht vorher aus, was ihr erwartet, dass ihr nichts kaufen werdet/wollt und legt eine Anzahl an Stunden und einen Preis vorab fest (ca. 400 Baht für 2-3 Stunden). Bezahlt wird am Ende der „Tour“.

LubD Silom Thailand Bangkok Elephant Fun

Thailand – Bangkok | HappyTravelSouls

Ayutthaya

Ein weiterer, sehr empfehlenswerter Tagestrip ist die Tour nach Ayutthaya, der alten Hauptstadt Thailands. Gegründet im 14. Jahrhundert diente sie als Regierungssitz für 4 Jahrhunderte, bis sie von den Burmesen erobert und geplündert wurde. Heute erinnern beeindruckende Ruinen an die frühere Pracht. Wie der Wat Lokaya Sutharam, der Wat Pra Mahatal mit den kopflosen Buddha-Statuen oder der Wat Phra Si Sanphet, der als der größte und schönste Tempel in Ayutthaya galt. Buddhismus ist Staatsreligion. Um keine religiösen Gefühle zu verletzen, ist beim Betreten von Tempeln auf angemessene Kleidung zu achten.

Happy Travel Souls - Ayutthaya

Happy Travel Souls – Ayutthaya

Chiang Mai

Von Bangkok reist ein Overnight-Train für ca. 800 Baht (knapp 20,00€) nach Chiang Mai, der „Rose des Nordens“. Die Stadt beherbergt sage und schreibe 200 Tempel, die Mehrzahl befindet sich in der Altstadt, die von der Stadtmauer und einem parallel dazu laufenden Wassergraben umschlossen wird. Neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten besticht Chiang Mai vor allem mit dem Sonkran Festival im April und dem Lantern Release im November. Chiang Mai ist definitiv eine Reise wert (und eine Weiterfahrt nach Chiang Rai zum weißen Tempel vom Künstler Chalermchai Kositpipat und weiter zum Golden Triangle ein absolutes Muss!).

HappyTravelSouls - Chiang Mai

HappyTravelSouls – Chiang Mai

Koh Samui

Von Chiang Mai ging es für uns weiter per Flug nach Koh Samui am Golf von Siam. Durch verschiedene Suchmaschinen haben wir innerhalb einer Woche ein günstiger Direktflug und ein super Sterne-Hotel zu einem Wahnsinnspreis im Norden der Insel gebucht. Wie immer lohnt sich auch hier das Reisen in der Nebensaison (aber noch vor der Monsunzeit. Diese beginnt Ende Mai). Sucht euch am besten eine nette Basis im ruhigeren Norden der Insel am Maenam Beach aus und entdeckt die Insel mit Scootern. Unser Hotel hatte direkte Kontakte zu einem Engländer, der Scooter und Autos and Touristen vermietet.

Die größte Insel des Samui Archipels bietet

  • puderweiße Strände wie den Chaweng Beach,
  • entspannte Fischerdörfer im Norden der Insel,
  • Felsformationen, die von der Form an menschliche Geschlechtsteile erinnern und aus unerfindlichen Gründen mit den Namen Hin-Ta und Hin-Yai betitelt wurden – was soviel heißt wie Großmutter und Großvater,
  • atemberaubende Wasserfälle mit bis zu 30 Meter Gefälle (Na Muang),
  • beeindruckende und buntbemalte Tempelanlagen, die schon fast an einen Freizeitpark erinnern. Ich denke dabei an den Wat Phra Yai (Big Buddha), seinen Zwilling mit 18 Armen, dem Wat Plai Laem, und den mumifizierten Überresten des Mönches Luang Pho Daeng. Laut einer Überlieferung starb der Greis während er meditierte, genau so, wie er es bereits einige Tage zuvor vorhergesagt hatte. Und auch mit seiner zweiten Aussage sollte er Recht behalten: Er besagte, sein Körper werde nicht verwesen. Faszinierend und morbide zugleich – und kein Einzelfall. Auch der mumifizierte Körper des Mönches Luang Phor Ruam, der 1979 das zeitliche segnete, wird seit über 30 Jahren im Wat Kiri Wongkaram ausgestellt.
  • Nicht zuletzt wartet Koh Samui mit unglaublichen Naturspektakeln auf. Der Ang Thong National Marine Park ist ein Archipel bestehend aus 40 kleinen Inseln aus Limestone und bietet mit den versteckten Lagunen und Höhlen, den einsamen weißen Sandstränden und der robusten Vegetation eine surreale Landschaft.
Hin Ta und Hin Yai | Koh Samui

Oma und Opa am Meer | Hin Ta und Hin Yai | Koh Samui

Koh Phangan

Koh Phangan heißt Full Moon Party! Nun ja, zum Glück nicht nur. Die Insel, die nur wenige Kilometer von Koh Samui entfernt liegt, erhielt durch die exessiven Mondparties leider eine zwielichte Reputation und hat dabei so viel mehr zu bieten. Ein bewusstes Wählen der Unterkunft im ruhigen Osten, Westen oder Norden der Insel beschert einen gesunden Abstand zum geschäftigen Treiben in Hafennähe in Thongsala und dem pulsierenden Fischdorf Haad Rin, an dessen Strand die legendären Full Moon Parties abgehalten werden.

Mietet euch einen Roller und erkundet die Insel in einem Rhythmus, den ihr selbst bestimmt. Esst auf dem Markt in Thongsala eine leckere, reife Mango und wuselt euch durch die geschäftigen Straßen Haad Rins. Kleiner Hinweis: Das Tragen eines Helmes beim Fahren ist auch in Thailand Pflicht, auch wenn sich niemand daran zu halten scheint. Durch den großen Touristenstrom kommt es immer wieder zu Polizeikontrollen, vor allem zwischen Thongsala und Haad Rin, bei denen gezielt Touristen rausgewunken werden. Sprecht den Rollervermieter also auf Helme an, wenn ihr das Geld für ein Ticket sparen möchtet.

Happy Travel Souls | Koh Phangan | Westcoast

Happy Travel Souls | Koh Phangan | Westcoast

Zudem hat Koh Phangan mit seinen 20 Tempeln, Wasserfällen und Aussichtspunkten auch kulturell einiges zu bieten. Zum Beispiel den Wat Phu Khao Noi, dem ältesten Tempel der Insel, der mit seiner ruhigen Atmosphäre zum Entspannen einläd, oder der Chinesische Tempel nahe Chaloklum Bay, ein in den 90ern erbauter Tempel mit einer tollen Aussicht über die Insel und die Umgebung. Wer sich verwöhnen lassen möchte, kann sich im Wat Pho bei einem Kräuterdampfbad oder einer Massage entspannen. Auch Sportbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten: Schnorcheln, Tauchen, Mountainbiking, Hiking, Kayaking, Wandern – die Liste ist lang.

Stattet dem Thaan Sadet Wasserfall, dessen Wasser als heilig gilt und der sich über 4 Kilometer zieht, einen Besuch ab. Dann schnappt euch das Mopet und fahrt über palmengesäumte Straßen in den Norden der Insel, esst im World’s End Café im verschlafenen Chaloklum Village ein leckeres spätes Frühstück und entspannt am traumhaften Mae Haad Strand im Nordwesten der Insel. Wenn ihr Glück habt, liegt ein Vollmond in eurer Urlaubszeit.

Zum Thema Vollmondparties möchte ich mich nicht so reißerisch geben wie die Zeitung „die Welt„, aber man kann nicht leugnen, dass es viele mit den Buckets übertreiben und sich den schwarzen Schafen unserer Gesellschaft schutzlos ausliefern. Die meisten Partygäste kommen nur für die Fullmoon Parties nach Koh Phangan, lassen sich vollaufen, benehmen sich komplett daneben und steigen am morgen zurück ins Boot Richtung Koh Samui. Ich denke, dass man die Party miterleben sollte, wenn man in der Nähe ist. Ja, der Strand von Haad Rin ist zu Vollmond mit tausenden, stark alkoholisierten (jungen) Touristen überfüllt, es ist leicht an Drogen zu kommen und es wurde von Vergewaltigungen berichtet.

Durch polizeiliche (Undercover) Maßnahmen hat sich die Situation allerdings deutlich verbessert. Trotzdem: Seid nicht leichtsinnig, passt auf euren Bucket auf (!), umgebt euch mit Menschen, die ihr kennt (davor kennen gelernt habt) und denen ihr vertraut. Vermeidet das Meer (Pipi, Kacka, Sperma – Alles!), kauft euch Leuchtfarbe, schaut den Feuerjongleuren bei der Show zu (schön für Langzeitbelichtung!), während ihr eure sichtbaren Körperflecken in kleine Kunstwerke verwandelt, trinkt mit Bedacht und bewahrt einen klaren Kopf, ruht euch in den neu geschaffenen Schlafzonen aus und genießt die Party!

Fullmoonparty Koh Phangan

Full Moon Party auf Koh Phangan | Schnappschuss an einem „Bucketverkaufsstand“. Alle Flaschen waren originalverschlossen – und wie feierlich ist seine Bemalung?? 😀

Koh Tao

Ihr braucht eine Auszeit, wollt am Strand entspannen, unberührte Natur genießen, durch Korallenriffe tauchen und Banana Pancakes zum Frühstück verspeisen? Am besten noch in einem Luxushotel zu günstigen Raten? All das und noch viel mehr ist möglich auf Koh Tao, der 21 km² kleinen „Schildkröteninsel“, die erst in den 1940ern besiedelt wurde. Geht auf eine maritime Entdeckungsreise und sagt Hallo zu Riffhaien, Mantarochen, Kugel- und Drückerfischen, Schildkröten, Nemos und leuchtenden Korallen in der Tanote Bay, Hin Wong Bay und Mango Bay im Norden oder bei Sharks Island.

Koh Tao | PalmSwing at the Beach | HappyTravelSouls

Koh Tao | Palmenschaukel am Hauptstrand | HappyTravelSouls

Genießt die Strände von Sai Daeng, Ao Leuk und Tanote Bay und geht lecker Essen in Baan Mae Haad, dem Hauptort der Insel. Hier gibt es kleine Supermärkte, lebendige Diving Camps und beeindruckende Resortanlagen. Dass der Tauchtourismus die Haupteinnahmequelle der Insel ist, machte sich in den vergangenen Jahren leider negativ in der Umwelt bemerkbar. Das Reef war 2013 ist an vielen Orten zerstört (hier spielt auch das El-Nino Klimamuster eine tragende Rolle) und die Population der Karett- und Suppenschildkröten stark gefährdet. Mittlerweile haben sich jedoch mehrere Umweltorganisationen und Tauchschulen dem Schutz der Unterwasserwelt verschrieben mit stetig wachsendem Erfolg. Koh Tao war mit Koh Phangan und Ao Nang einer meiner absoluten Lieblingsorte der Thailandreise und verdient einen mehrtägigen Stop.

Koh Tao | PalmSwing at the Beach | HappyTravelSouls

Koh Tao | HappyTravelSouls

Krabi Region

Die Provinz Krabi mit ihrer verschlafenen, eher unspektakulären Hauptstadt Krabi Town liegt im Westen des Landes. Warum sich also die Mühe machen und diese Stadt besuchen? Drei Worte: Tiger Cave Tempel. Dieser buddhistische Tempel ist eine sportliche Herausforderung, da er nur über 1237 Stufen erreichbar ist. Der Anstieg ist hart und bringt aufgrund der unterschiedlich hohen, in den Stein gehauenen Stufen jeden Ausdauersportler ins Schwitzen. Aber einmal oben angekommen, weiß man, wofür man seinen inneren Schweinehund mehrere Male mundtot gemacht und die Zähne zusammen gebissen hat. Der Ausblick ist überwältigend! Der Tiger Cave Tempel liegt auf der Spitze eines steilen Berges und belohnt die Bergbezwinger mit einem phänomenalen Ausblick über die Provinz Krabi bis hin zum Küstenstreifen und die vorgelagerte Inselwelt. Kaum vorstellbar, dass die Mönche damals nicht nur sich selbst, sondern auch das Baumaterial für den Tempel die groben Stufen hochhiefen mussten.

Tiger Cave Temple | Krabi

Tiger Cave Temple | Krabi | Happy Travel Souls

Ao Nang

In der Krabi Region liegt auch der Küstenort Ao Nang. Während ihr euch am Strand entspannt (nahe der großen Felsformationen), blickt ihr auf eine beeindruckende Kulisse: Die aus dem Wasser ragenden Limestones mit ihren fantastischen Formen reihen sich in einer grotesken Art am Horizont auf und lassen euren Fotoapparat nicht stillstehen. Leider seid ihr an dem Strand nicht allein, da sich der Ort seit den 1990ern zum Pauschaltouristenziel entwickelt hat. Glücklicherweise ist Ao Nang einer Inselgruppe vorgelagert, die zum Tauchen und Schnorcheln einladen.

AoNang Beach | Krabi

AoNang Strand| Krabi

Eine besondere Attraktion ist die Insel Koh Ya Wa Bon, die durch eine ca. 50 Meter lange Höhle untertaucht werden kann. In ihrem Inneren befindet sich eine Höhle mit dem Duchmesser eines Eisenbahntunnels, der unter entsprechender Anleitung und Ausrüstung auch von Anfängern betaucht werden.

Schwimmt man um den Felsen am Ende des Ao Nang Strandes herum (auf der Höhe vom Last Café) oder folgt man dem abenteuerlichen Trampelpfad, erreicht man den Phai Plong Beach, ein kleiner Strand, zwischen Ao Nang und dem Tonsai und Railay Beach. Hier legen auch die Longtail-Boote an, auf denen man im Hafen Ao Nangs einen Sitzplatz buchen kann. Der Strand ist umgeben von Kalksteinfelsen und gibt den Blick frei auf den Ao Nang Tower und die vorgelagerten Inseln. Hochgepriesen und verdient gelobt ist der Railay Beach, unterteilt in einen östlichen und westlichen Teil, unterbrochen durche einen knapp 300 Meter breiten Landstrich, auf dem sich kleine Bungalows und Restaurants befinden.

Also nicht auf der Hälfte kehrt machen, sonst verpasst ihr den hintergelagerten, wundervollen zweiten Strandabschnitt und die Diamond Cave. Wer sich entspannen und dem Mob entkommen möchte, lässt sich mit dem Longtail-Boot für 100 Baht pP. von Ao Nang rüber setzen und schaut den Rock Climbern beim Schwitzen zu.

Ao Nang Küstenort in Krabi | HappyTravelSouls

Ao Nang Küstenort in Krabi | HappyTravelSouls

Koh Phi Phi

Die Inselgruppe an der thailändischen Westküste besteht aus 6 Inseln und zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Reisezielen. Ich blicke mit gespaltenen Gefühlen zurück, da die Unterkunftzustände vom thailändischen Preis-Leistungs-Verhältnis total katastrophal waren. Ich spreche von Kakerlaken, Bettwanzen, vermüllte Strände und nur auf Geld fixierte Anwohner von Koh Phi Phi Don im Hauptort. Auf der anderen Seite der großartige Ausblick vom Viewpoint, die fantastischen Felsformationen, die traumhafte und im Mai menschenleere Maya Bay, ein Paradies bekannt aus dem Film the Beach (dessen Buchvorlage eigentlich an der Ostküste Thailands spielt), dem Monkey Beach mit verstörend menschenfreundlichen, fast dressierten Affen und die Viking Cave auf der unbewohnten, kleineren Nachbarinsel Koh Phi Phi Lee.

Reist mit nur leichtem Gepäck und bucht eine Unterkunft abseits des partyfixierten Phi Phi Don Village. Stimmt die Unterkunft, ist das schon mal die halbe Miete und ihr könnt euch auf die tollen Aktivitäten auf der Auto- und größtenteils Mopetfreien Inselgruppe Phi Phi konzentrieren (Viewpoint, Scuba Diving, Ausflüge zur Nachbarinsel, lecker Essen, an den Stränden entspannen, etc.).

Koh Phi Phi | HappyTravelSouls

Koh Phi Phi | HappyTravelSouls

Koh Lanta

Leider habe ich es bisher selber nicht nach Koh Lanta geschafft, aber schon sehr viel von der traumhaften Insel gehört und nehme sie daher in diesem Artikel mit auf. Könnte ich meinen Thailandtrip rückwirkend umplanen, hätte ich mich nicht zu lange auf Phi Phi aufgehalten, sondern hätte einige Tage auf Koh Lanta verbracht. Auch diese Insel liegt in der Andamanischen See, in Küstennähe, und besticht trotz der wandelnden Ziegruppe mit der ruhigen und authentischen Atmosphäre, sowie zahlreicher Tauchspots (Hin Daeng, Hin Muang and Ko Ha) und einer gut ausgebauten Infrastruktur. Sandweiße, mit Palmen gesäumte und ruhige Strände, filigrane Korallenriffe im Koh Lanta Marine National Park und ein natürlich geformtes Höhlensystem Tham Khao Mai Kaew laden Backpacker, Pauschaltouristen und Luxusreisende gleichermaßen zum Verweilen ein. Und mich hoffentlich bald auch 😉

AKTUELLES

Thailand ist ein sicheres Land, überwiegend industrialisiert mit gut ausgebauter Infrastruktur, einem starken Fokus auf Tourismus und einer hervorragenden landestypischen Küche. Im Frühjahr 2013 verbrachte ich einen Monat im Land des Lächelns. Seitdem hat sich einiges getan.

„Grundsätzlich hat sich, nach dem Militärputsch im Mai 2014, die Sicherheitslage in Thailand stabilisiert. Das öffentliche Leben verläuft weitgehend normal. Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind allerdings, nach wie vor, erheblich eingeschränkt. Es wird daher empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden, da gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen sind.“ (Quelle: Auswärtiges Amt).

Nach 10 Monaten wurde Anfang April 2015 endlich das Kriegsrecht in Thailand aufgehoben, nachdem das Militär im vergangenen Mai nach jahrelangen Unruhen die Regierung gestürzt und die Kontrolle über das Land unter Armeechef Prayut Chan-O-Cha übernommen hatte. Anstelle dessen wurden jedoch eine Reihe von „Sicherheitsgesetzen“ erlassen, die dem derzeitigen Regierungschef unbegrenzte Machtbefugnisse verleiht. Der Lonely Planet hat sich ausgiebig mit der Situation befasst. Lest hier die Empfehlung des Reiseführers.

Info: Aktuell beträgt der Wert des Thailändischen Baht gegenüber dem Euro 1 zu 35 (Durch den schwachen Euro haben wir seit 2013 rund 5 Baht verloren). Da meine Reise mittlerweile 2 Jahre her ist und ich mich nicht 100 Prozentig an jeden einzelnen Preis erinnern kann, die vermutlich ohnehin nicht mehr aktuell sind, verzichte ich weitgehend auf Preisnennungen.

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